Bildernachweis

Manufakturen Hohenofen

Produktbilder: Johanna Sasse
Kategoriebilder::

Lohnmosterei: Apples by Monica Arrelano-Ongpin

Blütenmeerimkerei/Honigsorten:

Blütenbilder passend zum Honig:

Linde: by Ahlert Schmidt, Bienenwabe
Phacelia by Lotus Johnson, ngawangchodron
Sonnenblume: Ulrike Malecki
Sommerblüte: Inside a Poppyfield by rosmary
Frühlingsblüte : Blühendes Weidenkätzchen by Mirko Schwarzenberg Paderborn
Obstblüte: cherry flower by Ahlert Schmidt, Bienenwabe
Heide: by Randi Hausken
Ahorn Maple Flowers by Reina Pearson, reinap
Kornblume Ulrike Malecki
Wicke Vogel Wicke by Ulrike Brütting, uli1001
Raps Rape Flower by Ahlert Schmidt, Bienenwabe
Robinie Black Locust by Sergey Rod

Blütenmeerimkerei/ Über die Imkerei:

Header: Ulrike Malecki

Blütenmeerimkerei / das Bienenjahr

Header:

Frühling links: Im kühlen Wiesengrund by Axel Hartmann, glasseyes
Frühling rechts:  common ragwort by Ahlert Schmidt, Bienenwabe
Sommer links Ulrike
Sommer rechts: Scorpionweed by Ahlert Schmidt, Bienenwabe
Herbst links Herbstwiese by Ralf, Herr Bär
Herbst rechts Ulrike Malecki
Winter links by Thomas Volstorf, fleshmeatdoll
Artikelbilder:Ulrike Malecki, Johanna Sasse

Mosterei Hohenofen/Apfelsaft

Header links: Appletree by Axel Hartmann, glasseyes

Mosterei Hohenofen/ Birnensaft

Header links:yet to be approved

Mosterei Hohenofen/ Mischsaft

Header links: by riana, These days in a french life

Mosterei Hohenofen/ Über die Mosterei

Header links: Julia Sasse

Lohnmosterei/ Service

Header links: Apples by Monica Arrelano-Ongpin
Header rechts: apple press by riana, These days in a french life

Lohnmosterei /Termine

Header rechts: wheel barrel of apples by riana, These days in a french life

Lohnmosterei /Preise

Header links: Appletree by Axel Hartmann, glasseyes
Header rechts: apples for ACV by riana,These days in a french life

Sonstige

springtime in a village garden by Axel Hartmann, glasseyes
harlow Carr by Vicky Brock, brockvicky

Frühling

Bienen

Sobald die Außentemperaturen ansteigen, wird das Brutgeschäft bei den Bienen mehr und mehr ausgeweitet. Nun wird es auch Zeit, dass sich der Frühling mit ein paar waren Tagen zeigt, da die Bienen (und zwar je einzeln!) „mal eben raus müssen“, zum Teil dringend.

Schon locken auch die ersten echten Blüten, die nicht nur Pollen bieten, sondern auch Nektar, den die Bienen dann zu Honig verarbeiten. Vor allem die Blüte der Kirschen bringt meist den Durchbruch. Zu dieser Zeit haben die Bienen ihren Honigvorrat aus dem Vorjahr verbraucht und ab der Blüte der Kirsche nimmt das Gewicht der Bienenkiste erstmals wieder zu. Nun geht alles ungeheuer schnell. Den Bienen wird in Ihrer kleinen Winterwohnung bald zu klein, da sie mit Beginn der Rapsblüte auch deutliche Nektarmengen mit nach Hause bringen. Hierfür bekommen sie als Erweiterung sogenannte Honigräume, die zur Ablagerungmöglichkeit Ihrer „Überproduktionen“ dienen. Auch das Bienenvolk wächst Anzahlmäßig von etwa 10.000 – 15.000 Einzelindividuen im Winter auf bis zu 60.000 im Sommer heran.

Imkerei

Auch für den Imker wird es im Frühling ernst. Haben alle Bienenvölker den Winter überlebt? Haben alle noch genug Futter? An den ersten warmen Tagen im Jahr zieht es den Imker zu seinen Bienen. Zu existenziell sind diese Fragen. Nachdem diese beantwortet sind geht es auch in der Imkerei eilig zur Sache. Eben wurden noch die ersten Honigräume aufgesetzt, schon geht es zur ersten Wanderung in die Bioobstanlage. Hierfür werden die Bienenkästen nachts verschlossen und am neuen Standort aufgestellt. Die Obstbauern wissen die Bestäubungsleistung zu schätzen. So das Wetter stimmt, gibt es hier auch den ersten und sehr beliebten Honig: Der Obstblütenhonig. Weitere Wanderungen folgen: in den Ahorn, den Bioraps und in die Robinie. Die eigentliche Arbeit des Imkers liegt jedoch im Frühjahr darin, das Potenzial und die Dynamik eines Bienenvolkes so zu lenken, dass es seine Kraft nicht in die eigene Reproduktion (dem Schwärmen), sondern in Sammelleidenschaft mündet. Der erste Honig wird

Sommer

Bienen

Mit der Sommersonnenwende, dem kalendarischen Sommeranfang, haben die Bienen ihre maximale Volksstärke erreicht. Jetzt schlüpfen zwar etwa 2.000 Bienen täglich (!), die Königin vermindert jedoch nun ihre Eiablage. Für das Bienenvolk bedeutet dies: Vorbereitung für die Überwinterung. Mit aller Volksstärke wird alles daran gesetzt, soviel wie möglich an Honig zu sammeln, den sie ja zum Heizen im Winter brauchen. Glücklicherweise schaffen es die Bienen, eine gute Trachtmöglichkeit vorausgesetzt, ein Vielfaches ihres Winterhonigbedarfes zu sammeln, sodass der Überschuss vom Imker geerntet werden kann. Vor allem die Blüten der Linden, Kornblumen, Sonnenblumen-, Buchweizen-, Phaceliafelder und später die Heide bieten den Bienen noch ausreichend Möglichkeiten ihren Sammeleifer auszuleben. Bei ihren Erkundungsflügen befliegen die Sammelbienen einen Umkreis von 5 km, was einer Fläche von 78 Quadratkilometern entspricht.

Imkerei

Im Sommer sind die Arbeiten eines Imkers sehr vielfältig und zeitaufwendig. Hier werden nächtliche Wanderungen unternommen, wobei die Nächte im Sommer sehr spät beginnen. Am Tage werden Bienenvölker betreut, Honig geerntet und zum Schleudern nach Hause gebracht. Der Honig muss geschleudert und verarbeitet werden. Zusätzlich werden Jungvölker gebildet, die dann gehegt und gepflegt werden, da sie im Folgejahr möglichst stark Honig sammeln sollen. Außerdem betreiben wir eine eigene Königinnenvermehrung, bei der nur von besonders positiv auffallenden Bienenvölkern Königinnen nachgezogen werden. Mit dem Verblühen der Linden und Kornblumen gegen Ende Juli, beginnt auch der Imker, trotz sengender Hitze, mit den Vorbereitungen für den Winter, der Hege und Pflege der Bienen.

Herbst

Bienen

Zwar bieten einzelne Blüten hier und da noch einige Pollenkörner und Nektartröpfchen, seit Ende August gibt es jedoch nur noch unwesentliche Gründe für große Sammelflüge. Nun gilt es Kräfte zu sparen für den Winter, denn wer sich bei der Arbeit schont, lebt länger! So ist es zumindest bei den Bienen. Im Unterschied zu den Bienen die im Frühjahr und Frühsommer schlüpfen und bei aller Arbeit nur etwa 6 Wochen leben, schaffen es die Im Herbst schlüpfenden Bienen über fast 6 Monate, bevor sie erschöpft und altersschwach vom Ausflug nicht mehr heimkommen.

Imkerei

Im Herbst wird es auch in der Imkerei etwas ruhiger. Zwar müssen die Bienen noch versorgt werden, der wahnsinnige Zeitaufwand des Frühjahrs und Sommers ist jedoch vorbei und die letzte Honigernte ist im Glas. Die Imker sind zu dieser Jahreszeit überwiegend in ihrer Lohnmosterei nebenan, in der aus den Äpfeln und Birnen der Kunden im „Handumdrehen“ köstlicher Saft gewonnen, pasteurisiert und abgefüllt wird.

Winter

Bienen

Zwar stehen die Bienenkästen das ganze Jahr über im Freien, die eisige Kälte macht den Bienen jedoch wenig aus. Nachdem die kürzesten Tage des Jahres vorbei sind und im Januar die Tage merklich länger werden, beginnen bei den Bienen in der Wintertraube die Vorbereitungen für das Brutgeschäft. Abhängig von der Witterung, vor allem aber von der Phänologie beginnt spätestens mit dem Blühen der Haselnuss die Königin mit dem Legen von Eiern. Hieraus haben sich dann drei Wochen später die ersten „neuen“ oder Bienen entwickelt. Ab einer Außentemperatur von 10°C (der Bienenstock wird durch die Bienen selbst war gehalten) lockt es die ersten Ausflügler in Freie um Hasel oder Erlenpollen zu sammeln. Die Bienenheizung funktioniert mit Honig. Der Pollen dient als Eiweißlieferant zum Füttern der Brut.

Imkerei

Nicht nur bei den Bienen, auch in der Imkerei laufen zu dieser Jahreszeit die Vorbereitungen für die anstehende Saison. Hier werden neue Bienenkisten gebaut, Materialien sortiert, repariert, alte Waben eingeschmolzen und für die neuen Waben die Rähmchen geputzt. Dann werden Arbeitsprozesse optimiert, es wird investiert und organisiert. Zu guter Letzt werden jedoch auch in liebevoller Handarbeit zahllose Honiggläser etikettiert, die dann den Weg auch auf Ihren Frühstückstisch finden.

Selbstverständlich bleibt für den Imker im Winter, wie für die Bienen jedoch auch Zeit zum durchatmen, bevor die neue Saison beginnt, die zeitlich und körperlich sehr „intensiv“ ist.

Mischsäfte

kommt bald…

Köstliche von Charneux

fruchtig süß

Die Sorte ist um 1800 in Charneu Belgien (Provinz Lüttich) aus einem Zufalls-Sämling hervorgegangen. Im französischem Sprachgebiet wird sie nach ihrem Entdecker Legipont benannt. In Norddeutschland ist sie unter dem Namen „Bürgermeisterbirne“ bekannt. Das Fruchtfleisch ist gelblichweiß, meist sehr zart, saftig, schmelzend, sehr süß, leicht und fein gewürzt, mit vorzüglichem Geschmack, eine der säureärmsten Birnen.

Nordhäuser Winterforelle

lieblich süß

Ihre feste leicht wachsige Schal mit den regelmäßigen Punkten erinnert entfernt an die Haut von Forellen und gibt dieser aus dem Harz stammenden Birnensorte ihren Namen. Sie hat sehr saftiges mäßig süßes leicht körniges Fruchtfleisch und eine hübsche gelbrote Färbung. Durch ihren geringen Säureanteil ergibt sie einen besonders lieblichen Saft. In kühleren Lagen reift sie spät und gilt dort als Winterbirne.

Williams Christ

aromatisch, vollmundig, lieblich

Die Williams Christ ist wohl gleichzeitig die bekannteste (fast jeder kennt den edlen Obstbrand) und die älteste unserer verwendeten Obstsorten. Sie wird schon 1770 in England angebaut und breitet sich in der Mitte des 19 Jahrhunderts in ganz Europa, Nord- und Südamerika aus. ihre gelblichgrüne Schale ist matt gepunktet, ihr Fleisch ist fast weiß, zart, schmelzend, saftig, angenehm säuerlich, meist harmonisch süß und gut gewürzt. Je nach Standort und Witterung verschieden gehaltreich. Sie liefert unseren würzigsten Birnensaft.

Belle Fleur

mandarinartiger Geschmack, vollmundig, frisch

Weitgereiste Apfelsorte, die ursprünglich aus Burlington, New Jersey stammt und ihren Namen von ihrer besonders schönen Blüte erhält. Die Schale des reifen Apfels ist fein, glatt und prächtig zitonengelb mit zarten bräunlichen Punkten und manchmal auf der Schattenseite rot überhaucht. Sein feines mürbes Fleisch ist gelblich von gelbgrünen Adern durchzogen und von sehr feinem gewürzweinigem Geschmack. Am besten im Oktober zu ernten, gute Lagereigenschaften bis in den Dezember.